Evangelische Schule Ansbach
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FSJ an der ESA

Ein Freiwilliges Soziales Jahr an der Evangelischen Schule Ansbach? Was da zu erleben ist, erzählt unser 1. FSJ-Jahrgang am besten selbst:

FSJler Start 1 schmaler

Im Bild: Jenni und Alex - im Schuljahr 2019 / 20 unsere ersten beiden FSJ'ler

Erfahrungsbericht FSJ an der ESA 

Frisch raus aus der Schule stellt sich jedem die Frage: Was mache ich in Zukunft? Gehe ich studieren? Mache ich ein Auslandsjahr oder fange ich vielleicht doch lieber eine Ausbildung an? Diese Fragen habe ich mir auch gestellt. Mir fiel es damals aber schwer eine Antwort darauf zu finden. Also habe ich mich für ein FSJ entschieden. Als ich dann die Anzeige von der ESA in der Zeitung las, habe ich mich sofort beworben und wurde als FSJ‘ler eingestellt.

Einige fragen sich vielleicht wieso ein FSJ an einer Schule, wenn man doch gerade erst damit fertig geworden ist. Für mich war es wichtig, dass ich etwas mit Kindern mache, aber es auch ein bisschen abwechslungsreich ist.

Nach fast einem Jahr an der ESA muss ich sagen, dass es die beste Entscheidung für mich war. Ich habe nicht nur einen guten Einblick in die Arbeitswelt bekommen, sondern hatte auch länger Zeit zum Überlegen was ich nächstes Jahr mache.

So war ich am Vormittag im Unterricht bei den Klassen, die von Stufe 1 bis Stufe 10 reichen. Bei den Jüngeren war ich als Unterstützung der Lehrer tätig. Ich habe beispielsweise bei Stillarbeiten den Kindern über die Schulter geschaut und mit Kleingruppen lesen geübt. Bei den Großen unterstützte ich die schwächeren Schüler. Außerdem war ich im Sekretariat eingeteilt, wo man jeden Tag neue Dinge lernen konnte. Die Aufgaben dort waren ganz verschieden. Sie reichten von Telefondienst über Listen überprüfen und erstellen bis hin zu Briefe verschicken. Nachmittags war ich dann meistens in der Nachmittagsbetreuung der 1.-6. Klassen tätig. Zu den Aufgaben zählten, die Kinder beim Essen zu begleiten und dort aufzupassen, manchmal aber auch bei der Essensausgabe und beim Abwasch auszuhelfen. Auch in der Hausaufgabenzeit war ich dabei und half mit den anderen Betreuern den Kindern. Am Schönsten war es im Ganztag während der Freispielzeit. Dort hatte ich die Chance mit den Kindern zu spielen, sie besser kennenzulernen und viel Spaß mit ihnen zu  haben.

Vor allem durch die stets familiäre, freundliche und offene Atmosphäre an der ESA, die sowohl im Sekretariat, im Lehrerzimmer als auch unter den Betreuern im Team Plus aufzufinden war, habe ich mich jeden Tag gefreut auf die Arbeit zu gehen. Auch die Seminarwochen, bei denen man sich mit anderen FSJ‘lern austauschen konnte, waren immer eine schöne Abwechslung zum Arbeitsalltag an der Schule.

Für mich persönlich hat das FSJ sehr viel gebracht. Neben besseren Kenntnissen am Computer und im Büro, konnte ich auch sehr viel Erfahrung im Umgang mit Kindern sammeln. Es hat meine pädagogischen Fähigkeiten verbessert und mich als Person offener für Neues gemacht. Auch wenn die Arbeit mit Kindern mich in den nächsten Jahren nicht begleiten wird, bin ich mir sicher, dass sie mir später mal wieder über den Weg läuft.

von Jenni Lumme

Interesse an einem FSJ?

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Infos & Bewerbungen bitte an sekretariat@evangelische-schule-ansbach.de oder hier!